Der Kreis bleibt bewusst klein: in der Regel höchstens sechs Menschen im Raum,
kein Drumherum. Du bekommst dieselbe ungeteilte Aufmerksamkeit wie im
Einzelcoaching — und zusätzlich die Kraft, die entsteht, wenn dein Thema von
Menschen im Raum mitgetragen wird. Die Stellvertreter kenne ich persönlich, sie
sind meist aufstellungserfahren, und alles, was hier geschieht, bleibt
hier. Vorab erhalten sie von dir nur das Ziel der Aufstellung — keine
Lebensgeschichte, es sei denn, du möchtest selbst etwas dazu sagen.
Auch im Einzelcoaching stelle ich auf — doch dort trete ich immer wieder aus den
Rollen heraus, um als Coach zu spiegeln und einzuordnen. Im kleinen Kreis bleibt
der Ablauf fließender: Die Positionen können in Beziehung zueinander bleiben,
ohne unterbrochen zu werden. Ich selbst gehe bei Bedarf neben meiner Coach-Rolle
ebenfalls an einzelne Positionen.
Besonders stimmig ist dieser Weg, wenn ein Thema mehrere Menschen betrifft — in
deiner Familie, deinem Freundeskreis oder deinem Arbeitsumfeld. Bis zu zwei von
ihnen kannst du nach Absprache mitbringen, und ihr stellt gemeinsam auf, statt das Thema
getrennt zu bearbeiten. Und
weil der Kreis geschlossen bleibt und Vertraulichkeit zugesagt ist, trägt er
auch besonders schutzbedürftige Themen — Persönliches aus Beziehung und
Privatleben, oder eine Aufstellung, in der ein verstorbener Mensch seinen Platz
bekommt.
Manchmal braucht ein Thema mehr Positionen, als vier Menschen halten können.
Dafür gibt es die große Runde.